

100 Jahre – 1000 Euro: Jens Bischoff, Hundefreund und Geschäftsführer der Wohnbau, überreichte den großen Scheck
an Stefanie Geppert (2. Vorsitzende des Tierschutzvereins Peine), Tierpflegerin Luisa Ahlenfelder und Hündin Bailey.
Das Tierheim Peine liegt nur einen Katzensprung von unserem Wohnungsbestand entfernt und ist für viele Tiere ein wichtiger Zufluchtsort. Umso mehr freut es uns, dass auch innerhalb unserer Mieterschaft bereits Verbindungen dorthin bestehen:
So hat ein Mieter kürzlich eine Hündin aus dem Tierheim aufgenommen – und ist heute überglücklich mit seinem neuen Familienmitglied.
Als Wohnungsunternehmen ermöglichen wir das Halten von Hunden und anderen Haustieren, denn wir wissen: Sie bereichern das Leben und machen aus einer Wohnung oft erst ein richtiges Zuhause.
Anlässlich unseres 100-jährigen Jubiläums haben wir nun das Tierheim mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt. Ein Beitrag, der hilft, die wichtige Arbeit vor Ort zu sichern – denn die Herausforderungen wachsen stetig:
Immer häufiger kommen Tiere ins Heim, weil ihre Besitzer zu alt sind oder versterben und sich niemand aus der Familie kümmern kann. Viele dieser Tiere sind ebenfalls schon älter und bringen gesundheitliche Probleme mit sich – eine Vermittlung ist dann besonders schwierig und kostenintensiv.
Gleichzeitig steigen die Ausgaben für Tierarztbehandlungen und hochwertiges Futter spürbar an. Umso wichtiger ist es, dass sich Tierhalter bereits im Vorfeld bewusst machen, welche Verantwortung ein Tier mit sich bringt und das ein Leben lang.
Wilde Katzen
Ein zentrales Thema im Tierheim ist zudem die Kastration verwilderter Hauskatzen. Durch gezielte Einfangaktionen werden freilebende Tiere kastriert und anschließend wieder in ihr gewohntes Umfeld entlassen. So kann Tierleid langfristig reduziert und die Population kontrolliert werden.
Auch baulich wird investiert: Mit dem geplanten Neubau einer Hundequarantäne inklusive speziellem Bereich für Infektionsfälle wird die Versorgung der Tiere weiter verbessert – ein wichtiger Schritt, gerade im Hinblick auf zunehmende illegale Tiertransporte.
Das Tierheim ist auf Unterstützung angewiesen – sei es durch Spenden, Mitgliedschaften oder tatkräftige Hilfe im Alltag. In allen Bereichen wird jede helfende Hand gebraucht.
Gleichzeitig engagieren sich bereits viele Ehrenamtliche, etwa als Gassigeher oder beim Taubenschutz:
Taubenrettung
Der Verein betreut die Peiner Stadttauben zum Beispiel in einem großen Taubenschlag in der Südstadt. Hier werden unsere Stadttauben mit Futter und Wasser versorgt und haben Nester zum Brüten.
Der Clou: Die Tierschützer tauschen die Eier regelmäßig gegen Attrappen aus. So wird der Bestand gezielt reduziert und Tierleid vermieden.